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Berlin
28.04.2010, 19:00 bis 21:00

Podiumsdiskussion:
15 Jahre nach der UN - Weltfrauenkonferenz in Peking: Wie ringen wir den Staaten wieder mehr Umsetzungsbereitschaft ab?

Rathaus Schöneberg
Raum 2013-2018: CASINO, 2. Etage
10820 Berlin
Berlin Brandenburg

Beschreibung:

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Frauenbeauftragten von Tempelhof- Schöneberg, Ursula Hasecke, statt.

Begrüßung : Ursula Hasecke, Frauenbeauftragte, Tempelhof-Schöneberg

Moderation:Dr. Ellen Sessar-Karpp, Deutscher Frauenring e.V. (DFR)

Berichtende

Brigitte Triems: Präsidentin der Europäischen Frauenlobby (EWL), Brüssel

Dr. Bettina Schleicher: Vorstand des Deutschen Frauenrats e.V.

Henrike von Platen: Vizepräsidentin Business & Professional Women Germany eV

Marion Böker: International Alliance of Women (IAW) und DFR e.V.

Sonja Hartmann: Bahá’i-Frauen-Forum e.V.

Dr. Anka Stuckert: Plan International Deutschland e.V.

Sandra Becker: Webgrrls

Im Rahmen der diesjährigen 54. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission (FRK) fand nach 15 Jahren der dritte Überprüfungsprozess zur Umsetzung der Aktionsplattform der 4. UN-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking statt. 

Die FRK tagt seit 1946, kurz nach der Gründung der UN 1945 eingesetzt, bündelt, initiiert und reflektiert die weltweite Gleichstellungspolitik.  Die FRK half deutschen Frauen nach dem Nationalsozialismus in Berlin, indem Sie deren Notbriefe in den Hungerjahren mit der Initiierung weltweiter Hilfsaktionen für Berliner/innen beantworteten.

Die Beschlüsse der 4. UN-Weltfrauenkonferenzen sind auch nach 15 Jahren nur unzureichend umgesetzt und aktueller denn je. Regierungen und die Zivilgesellschaft müssen hart arbeiten, damit die Ziele noch erreicht werden können. Die Instrumente der Gleichstellungspolitiken (Gender Mainstreamimg und Budgeting, Frauenförderung, positive Maßnahmen, Quoten) müssen gezielter top down umgesetzt werden. Dazu soll es eine neue, effektivere UN-Gleichstellungsorganisation geben. Daneben sind die Bekämpfung von Armut und Hunger, der Kampf gegen den Klimawandel und die Abwendung der Folgen der weltweiten Finanzkrise, von Kriegen und Konflikten dringlicher denn je geworden. Mädchen und Frauen bleiben in den meisten Regionen der Welt drastischer betroffen. Zudem steht zu befürchten, dass die Staaten die Jahrtausendentwicklungsziele (MDGs) nicht erreichen. Die Finanzkrise könnte die Fortschritte gefährden und Gewalt gegen Frauen könnte sich ausweiten.
 
Die Berichtenden möchten als NRO-Delegierte ihre Eindrücke und Informationen mit den Frauen in Berlin teilen, Trends aus der internationalen Gleichstellungspolitik erörtern und gemeinsam Standpunkte und Strategien diskutieren. Wie kann Gleichstellungspolitik auf allen Ebenen zielgenau und wirksam finanziert und umgesetzt werden und wie erhalten und stärken wir die internationale Vernetzung?

Sie sind alle herzlich eingeladen die gemeinsame Diskussion zu bereichern: Bringen Sie ihre Fragen & Ideen mit- machen Sie mit und tragen Sie die Informationen weiter!

 

Kategorie:
Politik
Veranstalter:
Die oben genannten Frauenverbände
Weitere Informationen:
www.schoeneberger-kulturkalender.de

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