termine

 

Hier geht es zur Nutzerumfrage.

 

Dieser Termin ist leider schon vorbei!

Berlin
29.04.2010, 18:30 bis 30.04.2010

Tagung/Konferenz:
EUROPA ERINNERT SICH FÜR DIE ZUKUNFT

Abschlusskonferenz der Gesprächsreihe "Doppelgedächtnis: Debatten für Europa"

Europäischen Akademie Berlin
Bismarckallee 46-48
14193 Berlin
Berlin Brandenburg

Beschreibung:

 

20 Jahre danach – europaweit erinnerten sich Zeitzeugen und Politiker an das Jahr, in dem die Mauer fiel: an 1989. Der Eiserne Vorhang, die zwischen Ost und West als unüberwindbar geltende Grenze, wurde überwunden. Das Ende des Kalten Krieges bedeutete das Ende der europäischen Teilung: Ost und West wurden in Freiheit und Demokratie wiedervereint. Zeitzeugen berichten über das unfassbare Glück, Politiker nennen das heutige Europa „im Glück vereint“. 20 Jahre danach ist der europäische Alltag jedoch mehr von Sorgen als vom Glücksgefühl geprägt. Ist für Rückbesinnung auf die Sehnsucht nach Freiheit und das Glück über das Ende der kommunistischen Diktatur noch Raum in diesem Alltag? Hilft das Erinnern? Und kann man das Erinnern teilen?
Die sowjetkommunistische Diktatur ist Geschichte – ihre Spuren wirken aber bis heute nach. Was Europäer heute über den Kommunismus, über den Kalten Krieg, über das Leben in der Diktatur wissen und denken, ist Teil unserer Zukunft.
Die Konferenz „Europa erinnert sich für die Zukunft“ widmet sich der Frage, wie der Umgang der Europäer mit ihrer Geschichte das Denken über Freiheit und Demokratie beeinflusst. Wie der Übergang der Gesellschaften aus den Diktaturen in die Freiheit gelingt. Wie der Prozess der Verabschiedung des totalitären Denkens voranschreitet. Wie es Europäern heute gelingt, sich auf gemeinsame Werte zu besinnen, und gemeinsame Schlüsse zu ziehen aus den geteilten Erfahrungen.

Mit u.a.
Marianne Birthler (Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik), Sandra Kalniete (MdEP, Kommissarin a.D., Außenministerin a.D.), Markus Meckel (Außenminister a.D.), Maria Schmidt (Haus des Terrors, Budapest), Ulrike Ackermann (Politikwissenschaftlerin, Universität Heidelberg), Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam), Germina Nagat(Romanian National Council for Studying of Securitate Archives), Bernd Faulenbach (Ruhr-Universität Bochum), Andreja Valic (Slowenisches Forschungszentrum für Nationale Versöhnung), Joachim Scholtyseck (Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn), Alvidas Nikzentaitis (Historisches Institut der Akademie der Wissenschaften, Litauen), Marek Prawda (Soziologe, Botschafter Polen), Pawel Zalewski (MdEP,Polen), Andreas Wirsching (Universität Augsburg), Milan Zver (MdEP, Slowenien), Rudolph Jindrák (Jurist, Botschafter Tschechien) u.a.

 

 

Kategorie:
Politik
Veranstalter:
Gesellschaft zur Förderung der Kultur im erweiterten Europa e.V., gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Bundesministerium des Innern
Ansprechpartner:
info(at)kultur-in-europa.de
Anmeldung bis:
12.04.
E-Mail / Fax für Anmeldungen:
030 - 497 804 94
Teilnehmerbeitrag:
keiner
Weitere Informationen:
www.kultur-in-europa.de

zurück



Haben Sie einen Fehler entdeckt oder ist ein Termin mit unvollständigen Angaben eingetragen? Teilen Sie uns Ihre Änderungswünsche bitte unter service(at)europatermine.de mit!

Europatermine.de veröffentlicht Informationen zu Veranstaltungen nach bestem Wissen gemäß den vorliegenden Informationen. Für die Richtigkeit der Angaben können wir leider keine Gewähr übernehmen. Für weitere Fragen nutzen Sie bitte den Link zu weiteren Informationen oder wenden Sie sich an den Veranstalter.

Vergangene Termine finden Sie in unserem Archiv.

Mit unserem Newsletter werden sie 14-tägig über die kommenden Veranstaltungen informiert.