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Rostock
26.03.2010, 19:30 bis 21:00

Vortrag:
Menschenrechte in Seenot

Peter-Weiss-Haus
Doberaner Str. 21
18057 Rostock
Mecklenburg-Vorpommern

Beschreibung:

 

Bildvortrag mit Elias Bierdel, ehem. Leiter des Hilfskomitees Cap Anamur und Mitbegründer von borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen

Die Abschottungspolitik der Europäischen Union fordert Opfer unter Menschen aus zahlreichen Regionen der Welt, die vor politischer Unterdrückung, vor Krieg und Armut fliehen. Elias Bierdel rettete 2004 als Leiter des Hilfskomitees Cap Anamur im Mittelmeer 37 Flüchtlinge in Seenot. In Italien wurde er daraufhin der Schlepperei beschuldigt und in einem Aufsehen erregenden Prozess mit vier Jahren Haft sowie 400.000 Euro Geldstrafe bedroht. Im Oktober 2009 wurde Bierdel in erster Instanz freigesprochen. Derzeit ist offen, ob die Staatsanwaltschaft gegen das Urteil Berufung einlegt. Elias Bierdel berichtet in einem Bildvortrag über die Ereignisse im Jahr 2004, das Grenzregime an den Außengrenzen der EU, das Wirken der EU-Agentur FRONTEX und über die vielen tausend Opfer.

Eine Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit dem AStA der Universität Rostock, Soziale Bildung e.V. und Grüne Hochschulgruppe Rostock im Rahmen der Antirassistischen Woche.

 

Kategorie:
Politik
Veranstalter:
Heinrich-Böll-Stiftung MV u.a.
Ansprechpartner:
Christine Decker, christine.decker(at)boell-mv.de
Telefonnummer des Veranstalters:
0381 - 4922184
Teilnehmerbeitrag:
Eintritt frei
Weitere Informationen:
www.boell-mv.de

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