Bremen

Do. 09.12.2010, 20:00

Podiumsdiskussion

Wie das Reich der Mitte den Westen fordert - Europas Suche nach einem strategischen Umgang mit China

Öffentliches Gespräch am Vorabend der Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo

EuropaPunktBremen, Haus der Bürgerschaft
Am Markt 20
28195 Bremen
Bremen

Beschreibung:

 

Auf dem Podium erwarten Sie:

  • Jochen Graebert, ARD-Hauptstadtstudio und langjähriger Korrespondent in China
  • Wolfgang Lorenz, China-Experte des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW)


Viele Jahre wurde China vom Westen verkürzt als „Werkbank der Welt“ bezeichnet. Dieses Bild stimmt schon lange nicht mehr. Das Land hat in den vergangenen Jahren einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung vollzogen und avanciert zum führenden globalen Akteur, ohne den die ökologischen und ökonomischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nicht zu bewältigen sind.

Fasziniert und erschrocken zugleich beobachtet Europa den Aufstieg der neuen Supermacht, ohne jedoch eigene strategische Interessen zu formulieren. Während der Westen auf China als Wirtschaftspartner und Rohstofflieferant – Stichwort: Seltene Erden – angewiesen ist, wird die Außenpolitik Pekings  zunehmend als konfrontativ wahrgenommen, wie nicht zuletzt der chinesisch-japanische  Inselstreit und die neue Korea-Krise zeigen. Die Situation der Zivilgesellschaft hat sich nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo weiter verschärft.

Am Vorabend der Preisverleihung, die am 10.12.2010 in Oslo stattfindet, wollen wir auch angesichts des Drucks auf westliche DiplomatInnen, der Frage nachgehen, wie Europa auf das neue China reagieren muss? Welche Perspektive hat der europäisch-chinesische Dialog und welche Rolle müssen dabei die Menschenrechte spielen?

 

KategoriePolitik
VeranstalterHelga Trüpel, MdEP
Telefonnummer des Veranstalters0421 - 3011211
Ansprechpartnerhelga.truepel@gruene-bremen.de
TeilnehmerbeitragEintritt frei!
Weitere Informationen
 

 

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