Frankfurt a.M.
Di. 17.04.2007, 19:00
Vortrag
Von europäischer Poeterey
Sprache, Nation und Literatur im frühneuzeitlichen Europa
Freies Deutsches Hochstift/ Frankfurter Goethemuseum
Großer Hirschgraben 23-25
Frankfurt a.M.
Hessen
Beschreibung:
Der Vortrag behandelt die Bedeutung der frühen Neuzeit im Hinblick auf ihr sprachliches und literarisches Erneuerungspotential. Durch das antikegeleitete klassizistische Dichten der Frühen Neuzeit wurde nicht nur die lateinische Sprache, sondern auch die Nationalsprachen gepflegt. Das führte zu einer intertextuellen Ausrichtung der europäischen Literatur und letztendlich zu einem europäisch ausgerichteten Handeln.
Klaus Garber, Schüler von Richard Alewyn, war von 1975 bis zu seiner Emeritierung 2004 ordentlicher Professor für Literaturtheorie und Geschichte der Neueren Deutschen Literatur an der Universität Osnabrück. Bereits in den 80er Jahren entstand auf Garbers Anregung eine Arbeitsgruppe zur Frühen Neuzeit, aus der 1992 das von ihm geleitete Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit hervorging, in dem Sprach- und Literaturwissenschaftler, Historiker, Kirchenhistoriker, Kunst- und Musikwissenschaftler, Politologen und Rechtswissenschaftler gemeinsam an Fragen aus den bereichen Kultur und Gesellschaft zwischen Renaissance und Aufklärung arbeiten. Der anerkannte Benjaminforscher wird im Rahmen der neuen Benjamin-Ausgabe dessen Trauerspielbuch herausgeben.
| Kategorie | Kultur/Medien/Musik |
| Veranstalter | Freies Deutsches Hochstift, Schopenhauer Gesellschaft, Philosophisches Kolloquium |
| E-Mail für Anmeldungen | info(at)goethehaus-frankfurt.de |
| Ansprechpartner | - |
| Teilnehmerbeitrag | 4 Euro |
| Weitere Informationen |
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