München
Mo. 19.06.2017, 19:00 bis Mo. 10.07.2017, 17:00
Ausstellung
Zeugen für Menschlichkeit
Christlicher sudetendeutscher Widerstand 1938–1945
Abtei St. Bonifaz
Karlstr. 34
80333 München
Bayern
Beschreibung:
Die Ausstellung stellt die Schicksale von zehn Menschen vor – Priester, Ordensfrauen und Laien –, die sich aus christlicher Überzeugung gegen den Nationalsozialismus gestellt haben und so Opfer dieses menschenverachtenden Regimes wurden.
Anhand der Lebenswege zehn bemerkenswerter Persönlichkeiten dokumentiert die Ausstellung anschaulich den christlichen, sudetendeutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Bis zum Münchner Abkommen 1938 und zur vollständigen Besetzung Böhmens und Mährens 1939 lebten diese als Deutsche in der Tschechoslowakei. Aufgrund ihres Widerstands durfte keiner von ihnen das Ende des Nationalsozialismus erleben. Das Lebenszeugnis der fünf Priester, zwei Ordensfrauen und drei Laien soll als Beispiel und Vorbild dienen und die Ausstellung möchte an sie und darüber hinaus an alle weiteren christlichen sudetendeutschen NS-Gegner der Jahre 1938 bis 1945 erinnern.
Vernissage: 19. Juni, 19:00 Uhr mit Einführungsvortrag von Dr. Jan Stříbrný (Tschechische Christliche Akademie Prag)
Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Veranstalter: Sdružení Ackermann-Gemeinde (Prag), Tschechische Christliche Akademie Prag, Ackermann-Gemeinde (München) mit freundlicher Unterstützung der Tschechischen Bischofskonferenz, dem Erzbistum Prag, dem Verband der Diözesen Deutschlands und dem Tschechischen Zentrum München.
| Kategorie | Wissenschaft |
| Veranstalter | Tschechisches Zentrum München |
| Ansprechpartner | Elly Walch |
| Weitere Informationen |
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