Tübingen

Mo. 08.12.2014, 18:00 bis 20:00

Vortrag

Ende einer Odyssee oder weiterhin kein Land in Sicht?

Griechenland auf der Suche nach Stabilität

Wirtschaftswissenschaftliches Institut
Mohlstraße 36 (Raum 09)
72074 Tübingen
Baden-Württemberg

Beschreibung:

 

Griechenland ist aus den Schlagzeilen weitestgehend verschwunden. Die Rückkehr an die Finanzmärkte, die Erwirtschaftung eines Primärüberschusses und ein prognostiziertes Wirtschaftswachstum für 2014 deuten auf eine langsam einsetzende wirtschaftliche Erholung. Dennoch: die Situation im Land bleibt weiterhin angespannt. Das Auslaufen des zweiten Rettungspakets Ende 2014 macht es nötig, dass sich die europäischen Partner und die Athener Regierung über eine nachhaltige Lösung des griechischen Schuldenberges einig werden. Gleichzeitig ist die politische Stabilität unter dem Druck einer sich stark polarisierenden Parteienlandschaft gefährdet und erschwert die Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben.

Julian Rappold ist seit August 2013 Programmitarbeiter des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP), wo er bereits seit Mai 2011 als Programmassistent tätig war. Er arbeitet schwerpunktmäßig zu den Themen deutsche Europapolitik, Nord-Süd-Gefälle in der EU im Zuge der Eurokrise sowie europäische Außenpolitik und betreut das Veranstaltungsformat Brussels Briefing. Herr Rappold studierte Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und am Institut d’Études Politiques in Lyon und erhielt seinen Master of Arts in Contemporary European Studies von der University of Bath sowie der Humboldt-Universität zu Berlin.

 

KategoriePolitik
VeranstalterUniversität Tübingen, Institut für Politikwissenschaft und Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg
AnsprechpartnerMartin Große Hüttmann
TeilnehmerbeitragEintritt frei.
 

 

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