Stuttgart
Sa. 12.10.2013, 18:30
Vortrag
China: Gegenbild zu Europa?
Die europäische Aufklärung als Frucht der Begegnung mit dem Konfuzianismus
Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Im Schellenkönig 61,
70184 Stuttgart
Baden-Württemberg
Beschreibung:
Die Aufklärung wird in der Regel als einzigartige Errungenschaft Europas betrachtet. Tatsächlich war sie jedoch eher eine Frucht der Auseinandersetzung mit nicht-europäischen Kulturen aus dem Nahen und Fernen Osten. Vor allem die Lehre des chinesischen Philosophen Konfuzius zur Zeit der Östlichen Zhou-Dynastie (ca. 550 bis 479 v. Chr.) beeindruckte die Gelehrten Europas und wirkte auf sie nachhaltig. In ihr fand man eine Ethik und eine Gesellschaftslehre, die sich nur auf die Vernunft stützte und somit geeignet war, neue Paradigmen zu schaffen, die nicht mehr durch die Kirche oder den Adel definiert werden konnten.
Gesprächsleitung: Dr. Klaus W. Hälbig
Referent: Dr. Henrik Jäger (Tätig als Seminarleiter, Buch-Autor und Berater. Zurzeit Leiter des Projekts „Die konfuzianischen Quellen der Aufklärung“ an der Universität Hildesheim.)
Programm:
18.30 Uhr: Eucharistiefeier in der Kirche St. Antonius (unmittelbar neben dem Tagungszentrum)
19.30 Uhr: Vortrag und Gespräch im Großen Saal des Tagungszentrums
gegen 21.00 Uhr: Abendimbiss
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