München
Do. 13.06.2013, 19:00
Vortrag
Als Wien Mittelpunkt einer Welt war
In der Reihe "Kakanische Kontexte - Reden über die Mitte Europas"
Kulturforum im Sudetendeutschen Haus
Hochstr. 8
81669 München
Bayern
Beschreibung:
Wer sich in der Mitte Europas bewegt, den führen irgendwann alle Wege immer wieder nach Wien: jedenfalls ist es in den Erkundungen Karl Schlögels so gewesen. Das comeback Wiens als einer europäischen Metropole nach Nationalsozialismus und Verschiebung an die ost-westliche Grenze ist unleugbar verbunden mit der Rückkehr der mittleren europäischen Geschichtsregion in eine Welt jenseits der Blöcke. Der Wien-Boom der 1980er Jahre, Carl Schorskes und Claudio Magris Bücher signalisierten etwas Reelles, nicht nur die Erinnerung an das grosse Kapitel der Wiener Moderne. Es lohnt sich – gerade in Zeiten der sogenannten Krise Europas – sich der Kraft dieser europäischen Metropole erneut zu vergewissern.
Prof. em. Dr. Karl Schlögel, geboren 1948, lehrte bis vor kurzem Osteuropäische Geschichte an der Europa Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören „Terror und Traum. Moskau 1937“ (München 2008), „Die Mitte liegt ostwärts“ (Berlin 1986), „Im Raume lesen wir die Zeit. Über Zivilisationsgeschichte und Geopolitik“ (München 2003).
| Kategorie | Wissenschaft |
| Veranstalter | Adalbert Stifter Verein |
| Telefonnummer des Veranstalters | 089 622 716 30 |
| Zielgruppe | alle Interessierten |
| Ansprechpartner | Anna Knechtel |
| Weitere Informationen |
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