Bremen
Do. 04.02.2010, 19:00
Vortrag
Die Zukunft des Abendlandes
in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
Konrad-Adenauer-Stiftung
Martinistr. 25
28195 Bremen
Bremen
Beschreibung:
Es war Oswald Spengler, der gegen Ende des Ersten Weltkriegs mit dem „Untergang des Abendlandes“ eine kulturpessimistische Zeitdeutung vorlegte.
Neunzig Jahre später richtet Otto Kallscheuer seinen Blick auf Europa und nach vorne. Wenn es um gemeinsame Ängste geht, rückt Europa näher zusammen, eine gemeinsame Identität gibt es jedoch (noch) nicht: Kallscheuer legt den Finger in die Wunde und zeigt, dass die Geschichte Europas weiter zurückreicht als der Kalte Krieg und verdeutlicht, dass Pluralismus und Multilateralismus nicht als Nachteil verstanden werden müssen.
Prof. Dr. Otto Kallscheuer, Politikwissenschaftler und Philosoph, lehrte u.a. an der Universität Princeton. Neben der Veröffentlichung von Essays zu den kulturellen und religiösen Traditionen des Abendlandes verfasst Kallscheuer regelmäßig Artikel für überregionale Zeitungen, u.a. die Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit.
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