Frankfurt
So. 06.10.2013, 19:00 bis Fr. 11.10.2013, 18:00
Seminar
Auschwitz: Keine Zukunft dieser Vergangenheit
Das Gedenken an den Holocaust und seine gesellschaftliche Bedeutung
Oswiecim (Auschwitz) Polen, letzter Tag in Krakau
Internationale Jugendbegegnungsstätte
60329 Frankfurt
Hessen
Beschreibung:
„Hinter uns liegt eine Vergangenheit, die nicht vergehen will“. (Konrad Görg). Diese deutsche Vergangenheit, die nicht vergehen will, scheint manchmal wieder gegenwärtig werden zu wollen. Rechte Sprüche, ausländerfeindliche und antisemitische Einstellungen, die offen kundgetan werden, sind nicht einer bestimmten Jugendszene vorbehalten, sondern kommen aus der Mitte der Gesellschaft.
Sich mit der deutschen Vergangenheit auseinanderzusetzen, ohne sofort die Schuldfrage zu stellen, bietet die Möglichkeit zu begreifen, was es für das Miteinander in unserer Gesellschaft bedeutet, wenn rechtes Gedankengut geduldet wird.
Wie eine nationalsozialistische Diktatur aussieht, in der europäische Juden, Sinti, Roma und jeder Widerstand vernichtet werden sollte, davon kann man sich ein eigenes Bild in Auschwitz machen. Zum Ausklang unternehmen wir eine Exkursion nach Krakau in das jüdische Viertel von Kazimierz.
Themenschwerpunkte:
- „Das Interessengebiet Auschwitz“
- Arbeiten mit Biografien
- Besuche des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz I
- Besuche des ehemaligen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau (Auschwitz II)
- Jüdisches Leben in Krakau früher und heute
- Kann eine Erinnerungskultur eine Orientierungskultur sein?
- Jüdisches Leben in Krakau früher und heute
Der Bildungsurlaub findet in Kooperation mit dem BDP Landesverband Hessen statt.
Als Bildungsurlaubsseminar in Hessen und Niedersachsen anerkannt.
| Kategorie | Politik |
| Veranstalter | ver.di Bildungswerk Hessen e.V. |
| Anmeldung bis | 31.08.2013 |
| Telefonnummer des Veranstalters | 069-2569 1904 |
| E-Mail für Anmeldungen | info(at)verdi-bw-hessen.de |
| Zielgruppe | Arbeitnehmer/innen in Hessen und Niedersachsen |
| Ansprechpartner | Margret Pennington |
| Teilnehmerbeitrag | 420 € bei eigener Anreise |
| Weitere Informationen |
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