Stuttgart
Do. 04.02.2010, 18:00 bis 19:30
Vortrag
Eisen, Kohle und Dampf: Die Industrielle Revolution
vhs im Treffpunkt Rotebühlplatz
Rotebühlplatz 28
70173 Stuttgart
Baden-Württemberg
Beschreibung:
Der Prozess der Industriellen Revolution, der letztendlich bis in die Gegenwart andauert, beginnt in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in England. Eisen wird zum zentralen Werkstoff des Maschinenbaus und tritt bei vielen Maschinen an die Stelle von Holz. Voraussetzung dafür war die Entwicklung eines Verfahrens, wie man das Erz mit Hilfe der reichlich vorhandenen und bis dahin ziemlich nutzlosen Steinkohle verhütten konnte (anstelle der knappen Holzkohle). Zusammen mit der Innovation von leistungsstarken Dampfmaschinen beginnt eine atemberaubende Steigerung der Produktivität, besonders auch im Bereich der Textilproduktion (‚Ehe von Dampf und Baumwolle’). Das Zusammengehen von naturwissenschaftlicher Erkenntnis und technischer Anwendung, von Galilei im 17. Jahrhundert gefordert, führt im 19. Jahrhundert besonders in Deutschland zur Etablierung zweier Industriezweige, auf denen noch heute unser Wohlstand beruht: Elektrotechnische und chemische Großindustrie. Im Bildungswesen des 19. Jahrhunderts bezeugen die Gründungen von Technischen Hochschulen in ganz Europa diese Entwicklung.
Dozent: Prof. Joachim Somme
Kursnummer: 03119
Sie können sich zu der Veranstaltung online über die Internetseite, schriftlich per Fax oder Post, telefonisch oder persönlich bei der VHS im Treffpunkt Rotebühlplatz anmelden.
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