München

Do. 30.06.2011, 00:00 bis Fr. 15.07.2011, 00:00

Ausstellung

Stimmen der Freiheit - Radio Free Europe im Kalten Krieg

Maximilianeum
Max-Planck-Straße 1
81675 München
Bayern

Beschreibung:

 

Eine Ausstellung über die Geschichte des amerikanischen Senders Radio Free Europe, der bis 1994 von München aus hinter den Eisernen Vorhang sendete. Gezeigt werden zudem Interviews mit ehemaligen Mitarbeitern des Radiosenders.

Unter der Schirmherrschaft von Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum 60-jährigen Jubiläum von Radio Free Europe – unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und des tschechischen Außenministers Karel Schwarzenberg

Über vier Jahrzehnte sendete Radio Free Europe von München in die Länder jenseits des Eisernen Vorhangs. Die Ausstellung präsentiert den amerikanischen Radiosender – von den Anfängen in den USA und dem Sendebeginn in München 1951 bis zum Umzug nach Prag 1994.

In der Geschichte des Senders spiegeln sich die wichtigsten Ereignisse des Kalten Krieges wider – der Ungarnaufstand 1956 und die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ebenso wie die Samtene Revolution 1989 in der Tschechoslowakei. Es war ein ungleiches Kräftemessen: Die Ostblockstaaten kämpften mit Störwellen und Attentaten gegen Radio Free Europe, das wiederum schickte das „freie Wort“ mithilfe von Radiowellen über die Grenze. Die „Stimme der Freiheit“ sprach viele Sprachen: Emigranten aus der Tschechoslowakei, aus Polen, Bulgarien, Rumänien und Ungarn machten in München Radio für ihre Landsleute. Die Ausstellung stellt die einzelnen nationalen Redaktionen ebenso wie ausgewählte historische Ereignisse und Persönlichkeiten, die für sie prägend waren, vor.

Die Studenten des Elitestudiengangs Osteuropastudien haben darüber hinaus Zeitzeugeninterviews mit ehemaligen Radiomitarbeitern geführt, die im Rahmen der Ausstellung auf Video präsentiert werden.

Veranstalter: Tschechisches Zentrum München, Institut zur Erforschung totalitärer Regime in Prag,Elitestudiengang Osteuropastudien der LMU und der Universität Regensburg, Collegium Carolinum München

Die Ausstellung ist kostenlos über die Eingangshalle West des Maximilineums zugänglich.

Begrüßung durch MdL Reinhold Bocklet und den Botschafter der Tschechischen Republik Berlin, Dr. Rudolf Jindrák.

 

KategorieKultur/Medien/Musik
VeranstalterTschechisches Zentrum München, Institut zur Erforschung totalitärer Regime in Prag, Elitestudiengang Osteuropastudien der LMU und der Universität Regensburg, Collegium Carolinum München
Telefonnummer des Veranstalters089 - 21024932
Ansprechpartnerccmunich@czech.cz
Weitere Informationen

 

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